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Gastroenterologie am Isartor

Prof. Dr. med. Valentin Becker

... wie die entzündlichen Darmerkrankungen Morbus CrohnDer Morbus Crohn gehört zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Es handelt sich um eine vermutlich autoaggressive, chronisch-granulomatöse Entzündung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten kann. Bevorzugt befallen sind der untere Dünndarm (terminales Ileum, Befall in zirka 40 %) und Grimmdarm, seltener Speiseröhre (ösophagus) und Mund. Charakterisierend für Morbus Crohn ist der diskontinuierliche, segmentale Befall (sog. 'skip lesions') der Darmschleimhaut, d. h. es können gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind. und Colitis ulcerosa. Eine große Gruppe von Erkrankungen umfasst die sogenannten Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, ReizdarmsyndromDas Reizdarmsyndrom zählt zu den funktionellen Magen-Darmerkrankungen, die chrakterisiert sind durch oft typische Symptomenkonstellationen bei fehlendem Nachweis von biochemischen und strukturellen Normabweichungen unter Verwendung der routinemäßig verfügbaren Untersuchungsverfahren. Typische Beschwerden sind: 1. Abdominale Schmerzen oft in Beziehung zur Stuhlentleerung 2. Veränderung der Stuhlentleerungen hinsichtlich Frequenz, Konsistenz, Passage 3. Häufig assoziiert ist ein Gefühl der Blähungsneigung Die Verdachtsdiagnose bzw. Diagnose erfolgt durch Ihren Arzt bzw. durch die von ihm angeordneten Untersuchungen und deren Ergebnisse: Die Diagnose sollte so früh wie möglich aber auch mit gezielt eingesetzter Diagnostik erfolgen. Es werden aktuell empfohlen: initiale Labordiagnostik mit Blutbild, Blutsenkung und Entzündungsparametern wie CRP Bestimmung sowie Urinstatus. Der Stuhltest auf okkultes Blut ersetzt eine adäquate endoskopische Abklärung nicht. Die Sonographie wird empfohlen. Die Darmspiegelung ist nicht obligat, sie besitzt aber den höchsten Stellenwert in der differentialdiagnostischen Abklärung und Ausschluß organischer Erkrankungen. Anhand der Untersuchungsergebnisse sollte das Behandlungskonzept erfolgen, welches sich im Wesentlichen auf drei Säulen stellt: *Allgemeinmaßnahmen wie ärztliche Führung, Ernährung etc. *Medikamentöse Therapie *Psychothepaie bzw. psychosomatische Grundverorgung). Diagnostische ...